Sparkasse Schwarzwald-Baar
IBAN DE41694500650000005000
BIC SOLADES1VSS

Nachsorgepreis - Preisträger 2012

Zwei Institutionen mit Nachsorgepreis
2012 geehrt

Am Mittwoch, 28. November 2012 zeichnete die Deutsche Kinderkrebsnachsorge im Funkhaus des SWR in Stuttgart zwei Institutionen aus, die sich in besonderer Weise um die Betreuung und Nachsorge chronisch kranker Kinder und ihrer Familien verdient gemacht haben.

„Partizipation oder Marginalisierung?“ – ein Projekt von Dr. Ulrike Leiss und Mag. Thomas Pletschko (Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Wien)

Unter der Leitung von Dr. Ulrike Leiss und Mag. Thomas Pletschko führt die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Wien das innovative Projekt „Partizipation oder Marginalisierung?“ durch. Alltagsnah untersucht die Studie anhand eines hierfür entwickelten Fragebogens die Funktionsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen mit Hirntumoren und anderen chronischen Erkrankungen. Daraus ableitend erfasst das Projektteam die Teilhabemöglichkeiten der betroffenen Patienten am schulischen und außerschulischen Alltag. Dank der ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse konnten bereits neue Konzepte für die Partizipation der jungen Patienten am Schulleben erarbeitet werden, welche zur Sensibilisierung aller Beteiligten beitragen.

Die DRK-Heinrich-Schwesternschaft e.V. in Kiel

Der Verein DRK-Heinrich-Schwesternschaft e.V. in Kiel engagiert sich seit 2009 mit einem interdisziplinären Brückenteam für die Nachsorge chronisch kranker Kinder sowie Jugendlicher in ganz Schleswig-Holstein und bietet zudem eine spezialisierte ambulante pädiatrische Palliativversorgung für Betroffene an.

Die Preisträger Dr. Ulrike Leiss (2.v.l.) und Mag. Thomas Pletschko (r.) sowie Corinna Stjern für die DRK-Heinrich-Schwesternschaft (2.v.r.) mit dem Stiftungsratsvorsitzenden Kurt Widmaier sowie den Stiftungsvorständen Sonja Faber-Schrecklein und Roland Wehrle.

In den vergangenen Jahren konnte das Konzept stetig erweitert und ausgebaut werden, eine enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie Ärzten oder Sozialpädagogen zeichnet die Arbeit des Vereins aus. Zum Jahreswechsel 2010/2011 konnte die Schwesternschaft ihr Heinrich Familienhaus eröffnen, in dem Informationsveranstaltungen, Kurse sowie offene Treffen für betroffene Familien angeboten werden. Auch eine Kindertagesstätte ist im Familienhaus untergebracht.