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Nachsprgepreis - Preisträger 2010

Nachsorgepreis 2010 für

für Bundesverband Herzkranke Kinder, Dr. Gerlind Bode,
Johannes Rau und Dr. Roland Dopfer

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Deutschen Kinderkrebsnachsorge wurde der Nachsorgepreis in diesem Jahr gleich zweimal verliehen. Die Verleihung erfolgte im Rahmen des Festakts zum Jubiläum der Stiftung in der EnBW City, Stuttgart.

Der Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. (BVHK)

Ausgezeichnet wurde zum einen der Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. (BVHK) in Kooperation mit der Elterninitiative Herzkranker Kinder e.V. Tübingen, die sich in den vergangenen Jahren in hervorragender Weise um die Familienorientierte Rehabilitation kardiologisch erkrankter Kinder engagiert haben. Seit seiner Gründung 1993 gilt der Verband als die Koordinationsstelle für kardiologisch erkrankte Menschen in jedem Lebensalter und leistet wertvolle sozialrechtliche und psychosoziale Hilfestellung. Als Gesellschafter der Nachsorgeklinik Tannheim und der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg trägt der BVHK ganz wesentlich zur Stabilisierung des Familienorientierten Rehabilitationskonzeptes für herzkranke Kinder in Deutschland bei.

Dr. Gerlind Bode, Johannes Rau und Dr. Roland Dopfer

Ein weiterer Nachsorgepreis wurde an Persönlichkeiten vergeben, die sich seit über 20 Jahren in besonderer Weise um die Familienorientierte Rehabilitation verdient gemacht haben.

Dr. Gerlind Bode gründet 1982 den Förderkreis für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder e.V. und wird dessen stellvertretende Vorsitzende und auf ihre Initiative hin wird 1994 ein internationaler Elterngruppen-Verband für krebskranke Kinder auf der ganzen Welt gegründet. Als 1995 die Deutsche Kinderkrebsstiftung gegründet wird, wird Dr. Gerlind Bode die Geschäftsführerin der Stiftung sowie des Dachverbandes Deutsche Leukämieforschungshilfe. Ebenso leistet sie seit Anfang 1989 in der Arbeitsgemeinschaft Familienorientierte Rehabilitation (AGFOR) wichtige inhaltliche und politische Arbeit für das familienorientierte Konzept.

Der Diplompädagoge und Jugendpsychotherapeut Johannes Rau nimmt 1983 seine Arbeit an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen auf, wo er bis heute insbesondere für den Schwerpunkt „Psychosoziale Versorgung krebskranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien“ zuständig ist.

Von links: Dipl.-Päd. Johannes Rau, Kuratoriumsvorsitzende I.D. Alexandra Prinzessin von Hohenzollern, Werner Bauz (Vorsitzender des BVHK), Dr. Gerlind Bode, Gabriele Mittelstädt (stellvertretende Vorsitzende des BVHK), Stiftungsvorstand Sonja Schrecklein, Dr. Roland Dopfer, Stiftungsvorstand Roland Wehrle.

Über 15 Jahre engagiert sich Johannes Rau im Vorstand des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen e.V. sowie in der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft in der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie (PSPOH) und engagiert sich seit 1989 in der AGFOR. Zudem leitet Johannes Rau zahlreiche Tagungen und Seminare und unterstützt Kliniken bei der Entwicklung familienorientierter Konzepte.

Bereits seit 1985 engagiert sich Dr. Roland Dopfer, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, für die Familienorientierte Rehabilitation, indem er mithilft, die medizinische Versorgung in der Katharinenhöhe abzusichern. Darüber hinaus ist er Mitbegründer des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen e.V. 1997 übernimmt Dr. Roland Dopfer die medizinische Leitung der neu eröffneten Nachsorgeklinik Tannheim und überarbeitet und etabliert mit großem Engagement das Konzept der Familienorientierten Rehabilitation für Mukoviszidosepatienten. Unter anderem seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass die Nachsorgeklinik zu Deutschlands größter Rehabilitationsklinik für mukoviszidosekranke Kinder geworden ist.