Sparkasse Schwarzwald-Baar
IBAN DE41694500650000005000
BIC SOLADES1VSS

Nachsorgepreis - Preisträger 2005

Nachsorgepreis 2005 für Hubert Seiter

Die Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge hat ihren mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis 2005 vergeben. Im Rahmen einer Feierstunde ehrte man zwei Preisträger: Der eine ist Hubert Seiter, Direktor der früheren LVA, heute Deutsche Rentenversicherung BadenWürttemberg, der sich auf Seiten der Rentenversicherungsträger nachhaltig und engagiert für die Belange der Familienorientierten Nachsorge einsetzt. Der zweite Preisträger ist die Stiftung "phönikks" mit Christl Rehmenklau-Bremer an der Spitze, die ihren Sitz in Hamburg hat.

Fürsprecher der familienorientierten Rehabilitation auf Seiten der Rentenversicherung

"Ohne die grundsätzliche Bereitschaft der Krankenkassen des Landes Baden-Württembergs – vor allem auch der LVA Baden-Württemberg, heute Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg – wäre es nicht möglich gewesen, die erfolgreiche und auch im Sinn der Prävention so notwendige Familienorientierte Nachsorge für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder in der Bundesrepublik Deutschland zu etablieren." Stiftungsvorstand Sonja Schrecklein dankte und ermahnte mit dieser Aussage zugleich.

Bei der Einweihung des neuen Foyers im Verwaltungsgebäude Stuttgart-Freiberg der Rentenversicherung Baden-Württemberg, vormals LVA, erinnerte sie im Namen der Deutschen Kinderkrebsnachsorge an die Verpflichtung der Rentenversicherungsträger, dieses Behandlungskonzept auch künftig finanziell abzusichern.

Auf engagierte Mitkämpfer angewiesen

Ermöglicht hatte unserer Stiftung diesen Appell der Hausherr selbst: Geschäftsführer Hubert Seiter, der sich in besonderer Weise um die Familienorientierte Nachsorge für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder und ihre Familien verdient gemacht hat. Die Deutsche Kinderkrebsnachsorge würdigte sein außergewöhnliches Engagement nun mit der Verleihung des Nachsorgepreises 2005. Stiftungsvorstand Roland Wehrle unterstrich bei der Preisverleihung am 10. Dezember in Stuttgart, wie sehr man auf engagierte Mitstreiter wie Hubert Seiter angewiesen sei. Es könne nicht sein, dass nach 15 schwierigen Jahren – die Deutsche Kinderkrebsnachsorge feiert in diesem Jahr Jubiläum – einmal mehr die Schwächsten in der Gesellschaft die Leidtragenden seien. Ermöglicht hatte unserer Stiftung diesen Appell der Hausherr selbst: Geschäftsführer Hubert Seiter, der sich in besonderer Weise um die Familienorientierte Nachsorge für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder und ihre Familien verdient gemacht hat.

Die Deutsche Kinderkrebsnachsorge würdigte sein außergewöhnliches Engagement nun mit der Verleihung des Nachsorgepreises 2005. Stiftungsvorstand Roland Wehrle unterstrich bei der Preisverleihung am 10. Dezember in Stuttgart, wie sehr man auf engagierte Mitstreiter wie Hubert Seiter angewiesen sei. Es könne nicht sein, dass nach 15 schwierigen Jahren – die Deutsche Kinderkrebsnachsorge feiert in diesem Jahr Jubiläum – einmal mehr die Schwächsten in der Gesellschaft die Leidtragenden seien.

Im Interesse der Familien

Hubert Seiter hat durch seine Tätigkeit als Leiter der Abteilung Rehabilitation und Direktor der früheren LVA Baden-Württemberg dazu beigetragen, die familienorientierte Rehabilitation unter besonderer Auslegung des VI. und IX. Sozialgesetzbuches im Bereich der Rentenversicherung zu etablieren und im Interesse der betroffenen Familien erfolgreich umzusetzen. Seine Überzeugung, dass es sich hier um einen medizinisch-therapeutischen Behandlungsansatz handelt, der bei diesen schwer lebensbedrohlich erkrankten Kindern unbedingt umzusetzen ist, hat nicht nur die Katharinenhöhe gesichert, sondern war auch für den Aufbau der Nachsorgeklinik Tannheim von großer Bedeutung.

Hubert Seiter, Vater von zwei erwachsenen Kindern, ist seit 1982 bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg tätig, wo er vielerlei Aufgaben und Funktionen ausübt. Seit 1988 leitet er zudem ehrenamtlich als Geschäftsführer den Krebsverband Baden-Württemberg. Weiter ist er Mitglied in mehreren Reha-Kommissionen der Deutschen Rentenversicherung, übt eine Lehrtätigkeit an der Universität Ulm im Bereich Rehabilitation aus und ist Vorstandsmitglied der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden-Württemberg. Auch in einer Vielzahl von Fach-Veröffentlichungen hat er die positiven Auswirkungen der Rehabilitation auf schwere chronische Erkrankungen herausgearbeitet.

Hubert Seiter hat durch seine Tätigkeit als Leiter der Abteilung Rehabilitation und Direktor der früheren LVA Baden-Württemberg dazu beigetragen, die familienorientierte Rehabilitation unter besonderer Auslegung des VI. und IX. Sozialgesetzbuches im Bereich der Rentenversicherung zu etablieren und im Interesse der betroffenen Familien erfolgreich umzusetzen. Seine Überzeugung, dass es sich hier um einen medizinisch-therapeutischen Behandlungsansatz handelt, der bei diesen schwer lebensbedrohlich erkrankten Kindern unbedingt umzusetzen ist, hat nicht nur die Katharinenhöhe gesichert, sondern war auch für den Aufbau der Nachsorgeklinik Tannheim von großer Bedeutung.Geschäftsführer Hubert Seiter war wesentlich an der Ausarbeitung eines Positionspapieres beteiligt, das die familienorientierte Rehabilitation als Teil des medizinischen Behandlungskonzeptes für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder und ihre Familien definiert, das zudem die psychosozialen Aspekte herausstellt.

Geschäftsführer Hubert Seiter war wesentlich an der Ausarbeitung eines Positionspapieres beteiligt, das die familienorientierte Rehabilitation als Teil des medizinischen Behandlungskonzeptes für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder und ihre Familien definiert, das zudem die psychosozialen Aspekte herausstellt. Ohne diese entscheidende Arbeitshilfe wäre es nicht möglich gewesen, die Familienorientierte Nachsorge im Bereich der Renten- und Krankenversicherung zu etablieren. Dieses grundsätzliche Bemühen und die ständigen Mahnungen, an diesem besonderen Behandlungskonzept festzuhalten, und es als zukunftsweisend für alle schwerst chronisch kranken Kinder und ihre Familien zu sehen, waren für die Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge von ausschlaggebender Bedeutung für die Verleihung des Nachsorgepreises.

Ohne diese entscheidende Arbeitshilfe wäre es nicht möglich gewesen, die Familienorientierte Nachsorge im Bereich der Renten- und Krankenversicherung zu etablieren. Dieses grundsätzliche Bemühen und die ständigen Mahnungen, an diesem besonderen Behandlungskonzept festzuhalten, und es als zukunftsweisend für alle schwerst chronisch kranken Kinder und ihre Familien zu sehen, waren für die Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge von ausschlaggebender Bedeutung für die Verleihung des Nachsorgepreises. Hubert Seiter, Vater von zwei erwachsenen Kindern, ist seit 1982 bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg tätig, wo er vielerlei Aufgaben und Funktionen ausübt. Seit 1988 leitet er zudem ehrenamtlich als Geschäftsführer den Krebsverband Baden-Württemberg. Weiter ist er Mitglied in mehreren Reha-Kommissionen der Deutschen Rentenversicherung, übt eine Lehrtätigkeit an der Universität Ulm im Bereich Rehabilitation aus und ist Vorstandsmitglied der Sozial- und Arbeitsmedizinischen Akademie Baden-Württemberg. Auch in einer Vielzahl von Fach-Veröffentlichungen hat er die positiven Auswirkungen der Rehabilitation auf schwere chronische Erkrankungen herausgearbeitet.