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Preisträger 2002

Prof. Dr. Dietrich Niethammer
erster Preisträger

Mit der ersten Verleihung des Nachsorgepreises der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE – Stiftung für das chronisch kranke Kind – wurde im Jahr 2002 Prof. Dr. Dietrich Niethammer, ärztlicher Direktor der Universitätskinderklinik Tübingen, für seine Verdienste um die Entwicklung und Etablierung des Konzeptes der familienorientierten Rehabilitation schwerst chronisch kranker Kinder ausgezeichnet. Prof. Dr. Niethammer hat seit 1984 die Idee der familienorientierten Rehabilitation maßgeblich unterstützt, begleitet und mitgeholfen, diese versicherungsrechtlich durchzusetzen.

Neues Behandlungskonzept

Das damals neue Behandlungskonzept für krebskranke Kinder und ihre Familien hat das Sozialversicherungskonzept völlig auf den Kopf gestellt, in dem es erstmals davon sprach, dass für die Rehabilitation und Nachsorge von krebskranken Kindern auch die Einbeziehung der Familie notwendig ist. Auch wenn ein Großteil der Kostenträger, insbesondere die Krankenkassen, dieses Behandlungskonzept anwenden, ist nach wie vor kein Eingang in die Sozialgesetzgebung gefunden, was jedoch gefordert wird. Prof. Dr. Niethammer war es auch, der 1990 dazu beitrug, dieses Behandlungskonzept von krebs- auf andere schwer chronisch kranke Kinder zu übertragen.

Er begleitete die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe und war wesentlich an der Entwicklung des Behandlungskonzeptes für die Nachsorgeklinik Tannheim beteiligt.

Die Auszeichnung wurde Prof. Dr. Niethammer seitens der Stiftung am 9. Dezember 2002 im Rahmen einer Feierstunde anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Nachsorgeklinik Tannheim gemeinnützige GmbH übergeben.