Sparkasse Schwarzwald-Baar
IBAN DE41694500650000005000
BIC SOLADES1VSS

Familienorientierte Nachsorge

Die Deutsche Kinderkrebsnachsorge hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Familienorientierte Nachsorge krebs-, herz-, mukoviszidose- und anderer schwerst chronisch kranker Kinder, Jugendlicher, junger Erwachsener sowie ihrer Familienmitglieder zu fördern, auszubauen und weiterzuentwickeln.

Ist ein Kind an Krebs, einem Herzfehler oder der unheilbaren Mukoviszidose erkrankt, leidet die gesamte Familie. Die Angst um das Kind, die Ungewissheit über den Krankheitsverlauf und Auswirkungen der Akuttherapie belasten nicht nur den Patienten, sondern auch die Eltern und Geschwister enorm.

Der Patient heißt Familie

In dieser Situation brauchen betroffene Familien dringend Hilfe. Daher wurde zur Sicherung des medizinischen Heilerfolges 1984 das Konzept der Familienorientierten Nachsorge geschaffen. Dieser medizinisch-therapeutische Behandlungsansatz bezieht nicht nur das chronisch kranke Kind, sondern auch die Eltern und Geschwister in den Behandlungsprozess mit ein – die gesamte Familie wird als „Patient" betrachtet.

Ziel der mindestens vierwöchigen Behandlung in spezialisierten Einrichtungen wie der Nachsorgeklinik Tannheim und der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg ist die Verbesserung der physischen, psychischen und sozialen Situation des kranken Kindes sowie seiner Familienangehörigen.

Ganzheitlicher Behandlungsansatz

Der psychosozialen Betreuung wird dabei derselbe Stellenwert beigemessen wie der medizinischen Behandlung. Jedes Familienmitglied hat die Möglichkeit, sich körperlich zu stabilisieren und seelische Belastungen mitzuteilen und zu verarbeiten. Die Familie schöpft Kraft für das Leben nach oder mit der Krankheit – für den Neubeginn als Familie.


Behandlungskonzept einer Familienorientierten Rehabilitation: