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News –
Deutsche Kinderkrebsnachsorge

25 Jahre Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Festakt bei Porsche

25 Jahre DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE – Stiftung für das chronisch kranke Kind: Dieses Jubiläum feierten am Samstag, 28. November rund 240 Gäste im Porsche Museum in Stuttgart.

Mit einer Gala der Freude, aber auch der leisen Töne feierte die Deutsche Kinderkrebsnachsorge, Stiftung für das chronisch kranke Kind, ihr 25-jähriges Bestehen. Vor 220 Gästen erinnerten die Stiftungsvorstände Roland Wehrle und Sonja Faber-Schrecklein an das vergangene Vierteljahrhundert.

Unter den Gästen waren Familien- und Sozialministerin Katrin Altpeter, dem Minister für Europa und Bundesrat, Peter Friedrich sowie Lutz Maschke, Finanzvorstand der Porsche AG, auf deren Einladung die Feier im Porschezentrum in Zuffenhausen stattfand. Vor ihnen und weiteren Vertretern aus Politik, Wirtschaft sowie prominenten Gästen aus Film und Fernsehen, darunter „Soko Stuttgart“-Star Astrid Fünderich und „Faller“-Schauspieler Peter Schell, erinnerte Wehrle an den Beginn der Deutschen Kinderkrebsnachsorge. Als wesentlichen Wegbereiter noch lange, bevor die Stiftung gegründet und die Nachsorgeklinik in Tannheim gebaut wurde, bezeichnete Wehrle den als Professor Brinkmann aus der Serie „Die Schwarzwaldklinik“ berühmten Schauspieler Klaus-Jürgen Wussow. Wehrle erinnerte an die erste Begegnung mit dem Schauspieler bereits 1984, als Wehrle als damaliger Geschäftsführer der Nachsorgeklinik Katharinenhöhe mit ein paar kranken Kindern den Schauspieler in Hinterzarten besuchte. Wussow war von den Schicksalen der krebskranken Kinder derart berührt, dass er Wehrle ermutigte, weiterzumachen und gleichzeitig seine Unterstützung zusicherte. „Ohne Klaus-Jürgen Wussow gäbe es die Klinik in Tannheim nicht. Aus der Schwarzwaldklinik ist die Klinik in Tannheim geworden“, erinnerte Wehrle an den 2007 verstorbenen Schauspieler. Dessen Kinder, die Schauspieler Barbara und Alexander Wussow, die für die Feier extra aus Wien angereist sind, führen seine Arbeit als Kuratoriumsmitglieder fort.

Welche wertvolle Arbeit die Klinik in Tannheim sowohl für Patienten und deren Angehörigen leistet, darüber sprachen mehrere Patienten und Familien. Ihre ergreifenden Schicksale berührten das Publikum. Und es war der Satz von Roland Wehrle, der die Festgäste ebenfalls berührte: „Seien Sie dankbar, wenn Sie jeden Morgen, wenn  auch mit dem ein oder anderen Zipperlein, gesund aufwachen.“

Die Geschichte der vergangenen 25 Jahre, von der Stiftungsgründung über den Spatenstich bis heute haben Dieter Wacker, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur des SÜDKURIER und Initiator der SÜDKURIER-Weihnachtskation, durch die jedes Jahr ebenfalls viel Geld zugunsten der Stiftung zusammenkommt, und Wilfried Dold aus Vöhrenbach in einer 225 Seiten starken Chronik mit dem Namen Lebensglück zusammengefasst. Für dieses herausragende Engagement erhielten die beiden Autoren den Medienpreis der Deutschen Kinderkrebsnachsorge überreicht.  

Ebenfalls verlieh die Stiftung an diesem Abend ihren mit 10.000 Euro dotierten Nachsorgepreis, mit dem die Stiftung jährlich das engagierte Wirken im Sinne der Familienorientierten Nachsorge würdigt. 2015 ging der Preis an die Arbeitsgruppe Fertilität nach Chemo- und Strahlentherapie im Kindes- und Jugendalter, FeCt der Charité-Universitätsmedizin Berlin (weitere Infos zum diesjährigen Preisträger gibt es hier).

(Text: Roland Sprich)

Aufmerksame Zuhörer beim Festakt

Aufmerksame Zuhörer beim Festakt

Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke begrüßt mit den Stiftungsvorständen Sonja Faber-Schrecklein und Roland Wehrle die Gäste.

Porsche-Finanzvorstand Lutz Meschke begrüßt mit den Stiftungsvorständen Sonja Faber-Schrecklein und Roland Wehrle die Gäste.