Im Gedenken an Klausjürgen Wussow
 Klausjürgen Wussow mit dem leukämiekranken Christian (1989) Bild-Copyright: Virginia Schmidt
» Zur Bildergalerie :: Er war Mitbegründer der Stiftung DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE, ihr Ehrenvorsitzender sowie Schirmherr. Und er war Mit-Initiator der Nachsorgeklinik Tannheim, die es ohne ihn nicht geben würde: Mit Klausjürgen Wussow hatten Familien mit schwer chronisch kranken Kindern einen großen Freund und Förderer, der sich engagiert dafür eingesetzt hat, dass krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern eine qualifizierte Nachsorgebehandlung ermöglicht wird. :: Freund und Förderer Mit der familienorientierten Nachsorge verbindet Klausjürgen Wussow die bekannteste seiner rund 160 Rollen: die von Professor Brinkmann in der „Schwarzwaldklinik“, die ihn weltweit populär machte. Bei Dreharbeiten in Hinterzarten lernte Wussow 1986 durch Roland Wehrle – er ist Mitbegründer dieses Nachsorgekonzeptes und war damals Leiter der Nachsorgeklinik Katharinenhöhe – die Nöte von krebskranken Kindern und deren Familien kennen.
Wussow besuchte die Kinder in der Klinik, hat ihnen Geschichten vorgelesen, sich mit Müttern und Vätern unterhalten. Auf seine Initiative hin wurde die „Kinderkrebsnachsorge – Klausjürgen-Wussow-Stiftung“ gegründet, die heutige Stiftung DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE :: Ohne Klausjürgen Wussow hätte es die Nachsorgeklinik Tannheim nie gegeben Großes Ziel der Stiftung war, die familienorientierte Nachsorge zu etablieren und den Mangel an Nachsorgeplätzen für krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder sowie deren Familien durch den Bau einer neuen Klinik zu beheben. Und diese neue Klinik, die richtige Schwarzwaldklinik, wird Dank der tatkräftigen Mithilfe des Schauspielers nach jahrelangem, unermüdlichem Werben und Spendensammeln (insges. über 10 Millionen Euro) schließlich Wirklichkeit: Am 14. November 1997 nimmt die Nachsorgeklinik Tannheim ihren Betrieb auf und feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Geschäftsführer Roland Wehrle im Rückblick: „Ohne Klausjürgen Wussow, ohne seine großartige Hilfe, hätte es diese Klinik nie gegeben, die bis heute 5.600 Patienten behandeln konnte.
 Dankadresse von Klausjürgen Wussow aus den 1990er Jahren an Freunde und Förderer der Deutschen Kinderkrebsnachsorge
Die Stiftung DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE, Stiftung für das chronisch kranke Kind, konnte 2006 ihr 15-jähriges Bestehen feiern. Klausjürgen Wussow war an der Seite von Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger unser Ehrengast beim Festakt. Seine Hilfe beim Bau der Klinik ist nicht vergessen: aus Dankbarkeit ernannte ihn die Stiftung DEUTSCHE KINDERKREBSNACHSORGE 1996 zu ihrem Ehrenvorsitzenden, auch ist Klausjürgen Wussow unter anderem auf Vorschlag unserer Stiftung das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. :: Die erste Spende Die erste finanzielle Unterstützung bekam die Klausjürgen-Wussow-Stiftung und spätere KINDERKREBSNACHSORGE bereits am 9. Dezember 1990 am Tag ihrer Gründung durch die Klasse 7a der Waldschule Degerloch: Ein Schüler übergab einen Koffer voller 5-Mark-Stücke, insgesamt 1.515 Mark, die Kinder und Jugendliche gemeinsam gesammelt und gespendet hatten. Die Jugendlichen: "Wir sind froh, den kranken Kindern helfen zu dürfen." :: Die Kinder führen das Lebenswerk fort! Tochter Barbara und Sohn Alexander führen das Lebenswerk von Klausjürgen Wussow nun fort, sie füllen die schmerzliche Lücke aus, die Klausjürgen Wussow im öffentlichen Wirken der DEUTSCHEN KINDERKREBSNACHSORGE hinterlassen hat. Denn schwer chronisch kranken Kindern zu helfen, ist und bleibt das zentrale Anliegen der Stiftung und all ihrer Freunde und Förderer – auch im Gedenken an Klausjürgen Wussow. Eines dieser großen Ziele ist, verwaisten Familien zu helfen, das sind Familien, die ein Kinder verloren haben. » Zur Bildergalerie Das Engagement Klausjürgen Wussows
| August 1986 |
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Im Rahmen der Dreharbeiten zur Schwarzwaldklinik besucht Roland Wehrle mit krebskranken Kindern Klausjürgen Wussow im Parkhotel Adler in Hinterzarten |
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| 24. Dezember 1986 |
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Klausjürgen Wussow wünscht in einem Grußtelegramm frohe Weihnachten und kündigt einen weiteren Besuch und eine Einladung im Sommer 1987 an. |
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| August 1987 |
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Erneute Einladung für krebskranke Kinder mit ihren Familien im Parkhotel Adler in Hinterzarten. Eine Woche später Besuch in der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe, anlässlich des 5-jährigen Bestehens. |
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| 1988 |
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Klausjürgen Wussow lädt krebskranke Kinder zu einer Bootsfahrt über den Titisee ein. Klausjürgen Wussow besucht die Kinder der Katharinenhöhe. |
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| 1989 |
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Übergabe von 4 Ponys an die Katharinenhöhe anlässlich eines Kinderfestes. Er teilt mit, dass man noch viel mehr für diese Kinder tun muss. |
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| November 1989 |
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Klausjürgen Wussow lässt einen Videofilm über das Konzept der Familienorientierten Rehabilitation auf der Katharinenhöhe drehen. Titelmelodie: Schwarzwaldklinik |
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| 1990 |
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Gemeinsam mit Roland Wehrle besucht Klausjürgen Wussow die onkologische Station der Medizinischen Hochschule in Hannover sowie die Mukoviszidoseabteilung. Die Bild Hannover berichtet: „MHH: TV-Star Wussow machte kranke Kinder glücklich.“ |
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| Dezember 1990 |
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Klausjürgen Wussow gründet gemeinsam mit Christiane Herzog, Herzog Carl von Württemberg und anderen Persönlichkeiten die Kinderkrebsnachsorge – Klausjürgen Wussow Stiftung, die 1995 in Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind umbenannt wurde. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der neugegründeten Stiftung erfolgen Besuche in den Kinderkliniken in Lübeck, Bonn sowie die Kinderkrebsstation des Olgahospitals in Stuttgart, wobei Klausjürgen Wussow der Zeitschrift Das Neue ankündigt: „ich baue eine eigene Klinik für die armen Kinder.“ |
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| 1991 |
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Gemeinsam mit dem Stiftungsgeschäftsführer Roland Wehrle besucht Klausjürgen Wussow die Syltklinik in Wenningstedt, Kinderkrebsstation in Köln und besichtigt erstmals das Grundstück für die neue Klinik in Villingen-Schwenningen-Tannheim. |
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| April 1992 |
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Erneuter Besuch auf der Katharinenhöhe und Übergabe eines Schecks 330.000,00 DM. Gleichzeitig ergreift Wussow die Initiative für den Bau einer Nachsorgeklinik in Tannheim und startet einen Spendenaufruf um die 52 Mio. DM teure Klinik zu finanzieren. |
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| 1993/1994 |
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Dieses Engagement wird in den Jahren 1993 und 1994 fortgesetzt und führt gemeinsam mit verschiedenen Aktionen des SWRs, des Südkuriers und vieler anderer Gönner dazu, dass im Juli 1995 für die Nachsorgeklinik Tannheim gGmbH der Spatenstich erfolgen kann. |
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| 6. Juli 1995 |
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Spatenstich für die Klinik |
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| 14. November 1997 |
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In Anwesenheit vieler Prominenter, darunter des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel, Herzog Carl von Württemberg, Intendant des SWR Peter Voss, kann Klausjürgen Wussow mit anderen Prominenten am 14. November 1997 die Nachsorgeklinik Tannheim eröffnen. |
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| 1998-2000 |
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Klausjürgen Wussow besucht regelmäßig die Patienten und Familien der Nachsorgeklinik Tannheim. |
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| 2001 |
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15 Jahre nach der ersten Begegnung im Parkhotel Adler in Hinterzarten veranstaltet die Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind ein gemeinsames Fest in Hinterzarten. |
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| 2004 |
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Anlässlich des Gala Diners am 30. April 2004, dem Geburtstag von Klausjürgen Wussow, erleidet der Schauspieler einen Kreislaufzusammenbruch und wird in die Klinik nach Villingen eingeliefert. Bereits einen Tag später sitzt Klausjürgen Wussow wiederum am Flügel der Nachsorgeklinik Tannheim gGmbH, um für die kleinen Patienten Kinderlieder vorzuspielen. Sein letzter Besuch in Tannheim anlässlich der Dreharbeiten der „Schwarzwaldklinik“. |
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| 2005 |
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15 Jahre Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind. Klausjürgen Wussow nimmt an den Feierlichkeiten im Casino der Porsche AG in Zuffenhausen teil. |
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| 2007 |
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Am 19. Juni 2007 ist Klausjürgen Wussow, Schirmherr und Mitbegründer der Deutschen Kinderkrebsnachsorge - Stiftung für das chronisch kranke Kind verstorben. |
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